Die Weckmann-Story

Traditionell begibt sich unser März-Weckmann in der Vorweihnachtszeit auf die Reise zu unseren Kunden. Begleitet wird er von einer Geschichte rund um ihn und seine Erlebnisse in den vergangenen Jahrhunderten. Oft macht er sich auch Gedanken um die Zukunft und das, was ihn heute oder morgen noch erwarten könnte …

23. Vorfreude auf gestern

Episode 23

weckmannEin Hoch. Endlich mal wieder ein Hoch. Und danach gleich noch eins. Wie habe ich das gebraucht. Nicht ständig dieses auf und ab. Heute, morgen und übermorgen – immer Sonne. Und das den ganzen Sommer lang. Während die Regenschirme in ihren Ständern weinend vertrockneten, war an Sommerschlussverkauf in diesem Jahr erst gar nicht zu denken. Schon im Mai konnte man in die Verkaufsregale reinrufen und erhielt ein gähnendes Echo als Antwort. Denn es war warm. Sehr warm. Ein wenig zu warm für das Verweilen im Pool, glich dieser doch eher einem Geysir in Island oder einem Wasserkocher kurz vor dem Siedepunkt und definitiv zu heiß fürs Büro.

Dort kollabierten selbst die stabilsten Klimaanlagen unter den schweißtreibenden Gegebenheiten. Zwischenzeitlich war ich sogar schon versucht, mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, ob ich mich in diesem Jahr nicht einfach in Badehose ausliefern lassen sollte. Wäre doch mal was anderes, was Neues, Frisches, ja beinahe Innovatives. Meine Pfeife weicht einem praktischen Handventilator und meinen Kopf ziert ein Solarpanel mit dem das Kühlfäßchen um meinen Hals betrieben werden könnte. Denn meinen traditionellen Schokoladenüberzug müsste ich aufgrund der akuten Schmelzgefahr dort hinein verbannen. So stünde ich zwar insgesamt ein wenig nackig da, aber das macht ja nichts – rot werden kann ich zum Glück nicht. Meine Gedanken zum Jahreswechsel und zur Vorfreude auf 2019:

Der Ventilator auf dem Tisch,
hält den Weckmann lange frisch.
Und schon im nächsten warmen Jahr,
verweht er dann Ihr Sommerhaar.
In diesem Sinne und ohne Flecken,
lassen Sie sich mich lange schmecken.


Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachtsfeiertage, ein erfolgreiches neues Jahr und einen erfrischenden Sommer 2019.

22. Kann das bleiben oder kann das Weck-mann?

Episode 22

weckmann 19 1Kann das bleiben oder kann das Weck-mann? Eine Frage, die ich mir immer wieder mal stelle. Brauche ich was Neues oder geht das Alte noch? Ist das Neue irgendwie moderner oder das Alte schon wieder retro? Will ich überhaupt was Neues oder bin ich selber einfach nur zu alt? Lasse ich mich weiter persönlich verteilen oder nutze ich eine quietschig bunte Weckmann-App mit online-Bestellfunktion? Tausche ich meine Pfeife gegen eine E-Zigarette, meine Rosinen-Knöpfe gegen einen Quinoa-Reißverschluss?

Dieser neumodische Kram

Bin ich offen für das piepsende digitale Etwas an meinem Handgelenk, das mich sekündlich darauf hinweist, dass ich aufgehe wie ein Hefeteig, wenn ich mich weiter so unterirdisch wenig bewege, mein Bodymaßindex dem eines Adventsgebäcks entspricht und ich unbedingt mein Datenvolumen aufstocken müsse, um mittels Fitnessprogrammen wieder Herr der Lage werden zu können? Hä? Hallo!

Frisch und lecker

Ich war immer dick und süß und das will ich auch morgen noch sein. Soll ich auf alles verzichten, nur um IN zu sein? Ich will nicht weg, auch wenn ich irgendwie alt bin ... Also bitte verzeihen Sie mir, wenn ich letztendlich zu dem einzig denkbaren Schluss komme: Neu ist gut, kann aber mit alt zusammen nur besser. Daher bekommen Sie mich traditionell und frisch auf den Weihnachtstisch. Ohne App und Starterkit. Guten Appetit.

Genießen Sie die Feiertage und kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr, für das wir Ihnen nur das Beste wünschen.

21. Da „pfeif“ ich drauf

Episode 21

weckmann 19 1Blicke ich auf dieses Jahr zurück, dann fällt mir nur eins ein: die 24 Stunden, die ein Schaltjahr mehr bringt, hätten wir von vornherein weglassen können. Garantiert fällt jedem ein Tag ein, den er in 2016 gerne streichen würde ...
Unsere Fußball-Elf kickt das EM-Spiel gegen Frankreich raus, viele Pendler die Nachricht, dass ein Bahnticket bald mehr kostet als ein ICE mit Klimaanlage und beinahe ein jeder den ersten Arbeitstag nach seinem Sommerurlaub. Mein Favorit für’s Weglassen wäre der Moment, in dem in mich hineingebissen wird. Da könnte ich gut und gerne drauf verzichten.

Es kann nur einen geben ...

Oder gar der Tag, da mein geheimes Backrezept auf einem einschlägig bekannten Kochportal der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurde. Glauben Sie mir, echt bin ich nur mit meiner Pfeife. Wenn Sie die Knöpfe meiner Kutte drücken können und sich im Anschluss ein Browserfenster und nicht Ihr Mund öffnet, dann haben Sie es definitiv mit einer billigen Kopie von mir zu tun.

Teilen und Genießen

Grundsätzlich plädiere ich jedoch dafür den 366. Tag in diesem Jahr als zusätzliche Chance zu sehen ein wenig mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu finden: Momente des Teilens, Genießens, Helfens und des glücklich Seins. Und ja, wenn es sein muss auch dafür, mich in gemütlicher Runde aufzuschneiden und gemeinsam genüsslich zu verspeisen. In diesem Sinne: Lassen Sie sich mich schmecken, denn ich bin echt.


20 Jahr – noch kein Haar

Episode 20

weckmann 19 1Auf Haare verzichte ich in meiner Schokoladenversion schon seit eh und je, dass macht mir nichts. Aber, was die Zukunft bringt, das beschäftigt mich mit fortschreitendem Alter wirklich. Wie es wohl in 20 Jahren um mich steht? Wenn ich – moderne Medien seid mir selig – nicht in Vergessenheit geraten bin, schwebe ich bestimmt als glutenfreies Hologramm durch die Gegend und verteile mich selbst.

Visionen

Doch ich habe noch mehr Visionen: Der Qualm, der aus meiner Pfeife aufsteigt, entsteht aus schadstoff freiem Diesel – garantiert. Jeder kann per virtuellem Klick seine bevorzugte Geschmacksrichtung wählen, in der ich einschwebe: Weckmann herb, Stutenkerl knackig oder Piefekopp süß.

Kaum bin ich da ...

... schon bin ich wieder weg. Nur zwei Dinge sollten bleiben wie sie sind: Ich erscheine zwischen St. Martin und Nikolaus in der Vorweihnachtszeit, um allen ein wenig Licht und den Gedanken des Teilens zu bringen. Und, egal wie ich regional auch genannt werde, ich bin von Kopf bis Fuß auf Verzehr eingestellt. Genießen Sie und Ihre Mitarbeiter mich heute zum 20. Mal und lassen Sie uns gemeinsam schauen, was die Zukunft bringt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche und erholsame Weihnachtstage.
Für das neue Jahr 2016 Gesundheit und geschäftlichen Erfolg!

19. Die Rückkehr der Hefe-Ritter

Alle für einen - einer für alle!

weckmann 19 1Mit bestimmten Zahlen verbindet man Jubiläen oder Lottogewinne. Andere sind einem egal. Für mich ist die 19 etwas ganz Besonderes. Denn Ende des 19. Jahrhunderts erlebte ich mein großes Comeback! Damals war ich ein wenig in Vergessenheit geraten. Aber am Niederrhein und rund um Düsseldorf hielten mir meine Fans weiter die Treue. Von dort aus verbreiteten sie die Martinsbräuche erneut in vielen
Teilen Europas.

Da waren sie wieder: meine Lieder und Gedichte, die Martinsgänse und Düppekuchen. Auch die Martinsfeuer und Heischegänge kehrten zurück und mit ihnen die gute, alte Tradition der Laternenzüge – genau das Richtige gegen die dunkle Seite der Nacht. Wie ich schon in meiner Zeit als Ritter bewiesen habe, ist Teilen ja eine feine Sache. Da stehe ich gerne meinen Mann, auch wenn von mir am Ende nur ein paar Krümel übrig bleiben.

Möge der Geschmack mit Ihnen sein!

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