BMBF-Förderkonzept Medizininformatik für standardisierten Datenaustausch

März Internetwork Services ist Kooperationspartner in einem von vier Konsortien

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ein Förderkonzept Medizininformatik aufgelegt, das die medizinische Forschung stärken und die Patientenversorgung verbessern soll. Innovative IT-Lösungen sollen künftig den Austausch und die intelligente Nutzung von Daten aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung ermöglichen. Das BMBF unterstützt in den nächsten vier Jahren vier leistungsstarke, interdisziplinäre Konsortien in der Medizininformatik mit rund 120 Millionen Euro. Kernelement ist die Etablierung von „Datenintegrationszentren“ an deutschen Universitätskliniken und Partnereinrichtungen sowie ihre Kommunikation untereinander. Diese Zentren sollen beispielhaft demonstrieren, wie Daten, Informationen und Wissen aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung über die Grenzen von Standorten hinweg verknüpft werden können.

Der Essener IT-Dienstleister März Internetwork Services ist Konsortialpartner im Konsortium SMITH, Smart Medical Information Technology for Healthcare. „Schwerpunkt unseres Projektes und unseres Beitrages ist die hochstandardisierte Kommunikation zwischen den Universitätskliniken in Aachen, Jena und Leipzig“, erläutert Michael Haumann, Ansprechpartner für März im Konsortium und Projektkoordinator. „Mit SMITH etablieren wir ab Januar 2018 an den drei Universitätsstandorten sogenannte Datenintegrationszentren (DIC). Diese ermöglichen eine institutionen- und standortübergreifende Nutzung elektronischer Gesundheitsdaten aus der Krankenversorgung und der patientenorientierten Forschung. Dazu bauen wir als Generalunternehmer zusammen mit unseren Partnern Cisco, Tiani Spirit, evimed und comuny einen Kommunikations-Backbone und Teile der DIC’s auf.“ Neben März sind weitere namhafte Unternehmen im Konsortium tätig.

In verschiedenen medizinischen Anwendungen sollen die Konsortien dann den Mehrwert dieser digital vernetzten Medizin für die Patientinnen und Patienten demonstrieren. Bei SMITH sind das zwei: Zum einen sollen auf Intensivstationen Patienten-Management-Systeme kontinuierlich ausgewertet werden, um den Zustand der Patienten automatisiert zu überwachen. Dies ermöglicht ein schnelleres therapeutisches Eingreifen. Zum anderen unterstützt ein computerbasiertes Entscheidungshilfesystem Mediziner beim leitliniengerechten Einsatz von Antibiotika. Dies soll die frühzeitige und gezielte Bekämpfung bakterieller Infektionen verbessern und das Auftreten von Antibiotikaresistenzen reduzieren.
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